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MedEcon Ruhr Vereinsgründung
Knappschaft Bochum, den 24. Mai 2007
PRESSEMITTEILUNG
Gesundheitswirtschaft bezieht Formation
MedEcon Ruhr als Verein institutionalisiert - Weichenstellung für ein starkes Profil im Zukunftsmarkt Gesundheit
Das seit 2003 für die Gesundheitswirtschaft an der Ruhr aktive Netzwerk MedEcon Ruhr stellt seine Weichen neu: Nach vier Jahren erfolgreicher Aufbauarbeit besitzt das Ruhrgebiet mit dem gestrigen Gründungsakt des MedEcon Ruhr e.V. erstmals ein zentrales Forum für die Akteure der regionalen Gesundheitswirtschaft. Zum formellen Startschuss bei der Bochumer Knappschaft kamen über 20 Einrichtungen aus Medizin, Wirtschaft, Wissenschaft und Kommunen, um fortan eigene Aktivitäten mit regionalem Engagement zu verknüpfen.
Als Vorsitzender wurde PD Dr. Josef Hilbert vom Institut Arbeit und Technik gewählt. Mit Katja Hüskes (Stadt Bochum) und Jürgen Hellmann (Stiftung Marienhospital Herne) runden zwei Vertreter aus der kommunalen Wirtschaftsförderung und der Klinikwirtschaft die Spitze des Vereins ab. „Die Gründung ist ein bedeutender und wichtiger Schritt für die Region, um ihre Position als national führender Gesundheitsstandort nachhaltig zu gestalten und auszubauen", so Hilbert. „Wir wollen ein Fundament schaffen, auf Basis dessen neue Gesundheitstechniken, neue Dienstleistungen und bessere Versorgungsstrukturen entstehen können. Solche Innovationen nutzen dann den Menschen hier vor Ort, verbessern aber auch die Chancen, gesundheitsbezogene Produkte und Dienstleistungen in andere Regionen und Länder zu verkaufen."
Drei der wichtigsten inhaltlichen Herausforderungen des Vereins sieht Hilbert insbesondere darin, die Kliniklandschaft so ehrgeizig zu modernisieren, dass die Metropole Ruhr zur Modellregion im Strukturwandel der Gesundheitswirtschaft wird,die Gesundheits- und Lebenswissenschaften der Region noch stärker für die Region nutzbar zu machen und die gesundheitsbezogenen Angebote für die älter werdende Bevölkerung besser, attraktiver zu machen.
Bei dem letztgenannten Thema wird bereits heute deutlich, dass mit gelungenen Lösungen weltweit Aufmerksamkeit (und Nachfrage nach entsprechenden Produkten und Dienstleistungen) erzielt werden kann. Mitte Juni kommen Altersexperten aus allen Teilen der Erde in die Metropole Ruhr, um sich darüber auszutauschen, wie die altenfreundliche Stadt der Zukunft aussehen kann.
Die Gesundheitswirtschaft im Ruhrgebiet ist auf einem guten Weg. Richtig rund kann die Sache aber nur dann werden, wenn noch weitere Unternehmen und Einrichtungen mitmachen. Am 7. November findet im Rahmen der diesjährigen MedEcon-Konferenz „Klinik-Wirtschaft-Innovation", zu der auch NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann bereits seine Teilnahme signalisiert hat, ein feierlicher Gründungsakt statt. Bis dahin sind die Akteure aus der Gesundheitswirtschaft aufgerufen, sich dem Kreis der MedEcon Ruhr-Gründungsmitglieder anzuschließen.


